Was führt zu einem hohen Cholesterinspiegel LDL?
Cholesterin wird in der Leber durch die Nahrungsaufnahme hergestellt. Es ist wichtig, dass Sie wissen, dass nur ein geringer Anteil der Nahrungsmittel einen hohen Anteil von Cholesterin hat. Nahrungsmittel, die einen hohen Anteil von Cholesterin haben sind Eigelb, Schalenfische und Innereien.
Warum wir Cholesterin in Verbindung mit Essen bringen liegt daran, dass die Leber die aufgenommenen Fette aus der Nahrung in Cholesterin umwandelt. Dies bedeutet: je fettreicher und ungesünder die Nahrung ist, desto mehr Fett wird in der Leber zu schlechtem Cholesterin (LDL) umgewandelt.
Diejenigen, die sehr fettiges Essen zu sich nehmen und sich wenig bewegen, können davon ausgehen, dass sie unter einem hohen Cholesterinspiegel leiden.
Woher weiß ich, dass ich einen hohen Cholesterinspiegel habe?
Es gibt keine offensichtlichen Anzeichen für eine Erkrankung an hohem Cholesterinspiegel, wodurch es schwierig wird, die tatsächliche Erkrankung festzustellen. Die Krankheit begünstigende Faktoren sind:
- Familiäre Hintergründe früherer Herzerkrankungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle
- Ein Familiemitglied, das in jungen Jahren einen Herzinfarkt erlitten hat (unter 50 Jahre)
- Rauchen
- ein ungesunder Lebensstil
- Übergewicht
- wenig körperliche Bewegung
- Diabetes
Sollten ein oder mehrere dieser Faktoren auf Sie zutreffen, gehen Sie zu ihren Arzt und lassen Sie Ihren Cholesterinspiegel überprüfen. Der Cholesterinspiegel wird durch eine Blutentnahme festgestellt und hilft Ihnen dabei, Herzerkrankungen rechtzeitig vorzubeugen. Je eher Sie sich testen lassen, umso früher können Sie mit der Behandlung anfangen.
Der durchschnittliche Level von Cholesterin in dem Vereinigten Königreich ist bei Männern 5.5 mmol / l und bei Frauen 5.6 mmol / l. Laut medizinischen Instituten und Abteilungen variiert der durchschnittliche Cholesterinspiegel in der Welt. In letzter Zeit haben Ärzte festgestellt, dass der Cholesterinspiegel nicht allein aussagekräftig ist für das Risiko einer Person, an einer Herzerkrankung zu erkranken. Viele Faktoren sind für die Erhöhung des Risikos verantwortlich, wie zum Beispiel die Ernährung, gesundheitlicher und familiärer Hintergrund etc. Alle Faktoren müssen bei der Risikoberechnung berücksichtigt werden.
Was passiert wenn ich einen hohen Cholesterinspiegel habe?
Sollten Sie zu viel Cholesterin im Blut haben, kann der Körper es nicht verarbeiten. Das führt dazu, dass der Körper das Cholesterin im Blut ablagert. Die Blutgefäße werden verstopft und Arterienverkalkungen sind vorprogrammiert. Arterienverkalkung führen zu einem verlangsamten Blutfluss. Das Herz wird nicht mit ausreichend Blut bzw. Sauerstoff versorgt. Dies ist auch bekannt unter Arteriosklerose.
Arteriosklerose:
Mit dem Begriff Arteriosklerose werden Verhärtungen und Verkalkungen der Arterien mit Plaque bezeichnet. Arteriosklerose ist eine Mischung aus Cholesterin, Kalzium, Zellwand, fettiger Substanz und Substanzen, die sich im Inneren der Arterien ablagern.
Das Problem ist nicht die Ablagerung von Plaque. Das Problem besteht dann, wenn sich der Plaque von der Zellwand in den Blutgefäßen löst. Wenn sich der Plaque löst, entstehen Blutgerinnsel in den Blutgefäßen, die Arterien werden verstopft und das Blut wird daran gehindert, „unbeschwert“ durch die Arterien fließen zu können. Die Geschwindigkeit des Blutes wird reduziert, welches erhebliche Folgen mit sich bringt.
Eine hohe Menge an LDL Cholesterin im Blut kann zu Arterienverkalkung führen. Aber nicht nur ein hoher Anteil von LDL kann zu dieser Erkrankung führen, sondern auch wenn Sie unter folgenden Krankheiten leiden:
- einen familiärer Hintergrund für Herzerkrankungen
- Diabetes
- Zu hoher Blutdruck
- Rauchen
- Übergewicht / Fettleibigigkei
Sie können durch die oben genannten Erkrankungen anfälliger sein, an einer Arteriosklerose zu erkranken. Eine Arterienerkrankung ist eine Erkrankung, die nicht rechtzeitig behandelt zu Herzinfarkten oder Schlaganfall und im schlimmsten Falle zum Tode führen kann.
Behandlungsoptionen:
Es gibt zwei Arten zur Behandlung von hohem Cholesterinspiegel. Die erste Methode ist die nicht medikamentöse Behandlung, welche das Kontrollieren und Vorbeugen der Risikofaktoren beinhaltet. Wenn dies nicht funktioniert, ziehen Sie die zweite Behandlungsmethode in Erwägung. Die beinhaltet die Behandlung mit rezeptpflichtigen Medikamenten.
Nicht medikamentöse Behandlung:
Diejenigen, die unter einem hohen Cholesterinspiegel leiden, müssen Ihre Lebensart ändern um, Ihren Cholesterinspiegel zu senken. Damit dies passiert, müssen Sie:
- Ihre Ernährung anpassen und ändern und cholesterinreiches und fettiges Essen vermeiden
- Gewicht reduzieren, wenn Sie übergewichtig bzw. fettleibig sind.
- das Rauchen aufgeben
- sich täglich bewegen
Medikamentöse Behandlungen:
Sollte die Ernährungs-, sowie Lebensstiländerung nicht zur Reduzierung des Cholesterinspiegels führen, können Sie mit Hilfe von rezeptpflichtigen Medikamenten die Behandlung unterstützen. Es gibt 4 Arten zur Behandlung von hohem Cholesterinspiegel.
Gallensäure Bindeharz:
Diese Medikamente wurden hergestellt, um das Cholesterin, welches von der Galle in den Darm entlassen wird, zu mindern. Obwohl dies theoretisch möglich ist, ist die Nebenwirkung dieser Art von Behandlung oftmals schwerwiegender, als die Erkrankung selbst. In diesem Fall beeinflusst das Medikament die Wirkung von anderen Medikamenten und kann zu einem Vitamindefizit führen.
Niacin:
Niacin ist ein Vitamin B. In einer hoch dosierten Anwendung kann es den LDL Cholesterinanteil im Blut senken. Die Nebenwirkungen sind ernst zu nehmen und können Magen-Darm-Störungen, Juckreiz und Rötungen sein. Dies führt dazu, dass das Medikament nicht sehr beliebt ist.
Fibric Säure-Derivate:
Der Hauptvorteil dieser Behandlung ist, dass sie die Möglichkeit haben, den Anteil von LDL Cholesterin, wenn auch nur bescheiden, zu senken. Die Nebenwirkungen sind Magen-Darm Störungen und Gallensteine.
Statine:
Statine ist die Medikamentengruppe, die die Möglichkeit haben, die HMG-CoA reductase Enzyme, die in der Leber vorkommen und für die Cholesterinproduktion verantwortlich sind, zu hemmen. Zudem wurde auch bewiesen, dass Statine nicht nur den Anteil von LDL Cholesterin im Blut senken, sondern auch den Anteil von HDL Cholesterin im Körper erhöhen.
Es wurde bewiesen, das Statine Arterienverkalkungen und anderen Symptomen vorbeugen kann:
- Angina
- Herzinfarkt
- Schlaganfall
- Claudicatio intermittens ( zeitweiliges Hinken)
- Tod
Statine können zur Vorbeugung der oben genannten Symptome benutzt werden, auch wenn die Person zum behandelten Zeitpunkt nicht an einem hohen Cholesterinspiegel leidet.
Statine können Nebenwirkungen hervorrufen, auch wenn diese nicht sehr häufig sind. In medizinischen Studien haben Tests erwiesen, dass Statine eine hohe Verträglichkeitsrate haben. Zum Beispiel erfährt einer von 10 Probanden Verstopfungen oder Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder Schlaflosigkeit. Einer von 1000 kann unter Appetitlosigkeit leiden, Schwindel, Sodbrennen oder Nervenschmerzen an den Händen und Füßen oder eine Minderung der Sinneswahrnehmung erleiden. Sehr selten erfahren Sie einen Nierenschaden.
Crestor (Rosuvastatin) ist eines der besten Statin Medikamente, welches auf dem Markt erhältlich ist. Von 5 Statine die momentan auf dem Markt erhältlich sind, hat Crestor die besten Ergebnisse zur Senkung des hohen Cholesterinspiegels und zur Reduzierung des Risikos der Arterienerkrankung erzielt.
Wie kann ich Crestor kaufen?
Crestor ist online erhältlich, nachdem Sie sich von Ihrem qualifizierten Arzt komplett haben untersuchen lassen. Es ist ein rezeptpflichtiges Medikament und benötigt eine umfassende Beratung, Diagnose vom Arzt sowie einen Behandlungsplan eines erfahrenen Artzes.
Es kann erfolgreich benutzt werden zur Senkung des Anteils von LDL Cholesterin im Blut, und zur Erhöhung des Anteil von HDL Cholesterin. Es kann jedoch auch zur Vorbeugung angewendet werden.
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